Im Herbst 2005 wurde der Ausschreibungsprozess für den Bau der dritten Linie in Gang gesetzt. Das gesamte Projekt untergliedert sich in fünf Leistungsbereiche bzw. 'Lose'. Im Dezember 2006 waren alle Lose vergeben.

Anfang Juni 2006 wurde die Firma Martin GmbH aus München für Los 1, dem Ofen und dem Kessel, unter Vertrag genommen. Dabei tritt die Firma NEM aus Hengelo als Subunternehmer für den Kessel auf. Die Firma Martin hat sich auf Verbrennungsroste spezialisiert und hat viel Erfahrung mit Abfallverbrennungsanlagen. Auch die Roste der heutigen Verbrennungsanlage wurden seinerzeit von der Firma Martin geliefert.

Mit Los 2, der Rauchgasreinigung, wurde LAB S.A. aus Lyon beauftragt. Dieses französische Unternehmen ist auf Luft- und Gasreinigungssysteme spezialisiert.

Los 3, die Turbine und der Generator mit dem dazugehörigen Wasser- und Dampfkreislauf wurde an das Unternehmen Franco Tosi vergeben. Dieses in Legnano in der Nähe von Mailand ansässige Unternehmen ist Spezialist im Bereich von Ausrüstungen für Kraftwerke.

Das niederländische Unternehmen BAM, das auch am Bau der ersten beiden Verbrennungsanlagen beteiligt war, sorgt für den zivilen Teil des Bauprojekts, Los 5.

Als letztes Los wurde Los 4 vergeben: Die Mess- und Regeltechnik wird vom niederländischen Unternehmen Imtech in Zusammenarbeit mit Siemens geliefert.

Der Bau findet in eigener Regie statt. Zu diesem Zweck hat Twence ein Projektteam aus Projektmanagern und Ingenieuren gebildet und wird das bereits im eigenen Hause vorhandene Know-how eingesetzt.