26 April 2010
Trotz der sich verschlechternden Situation auf dem Abfallmarkt kann Twence Afval en Energie auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 2009 zurückblicken. Das Nettoergebnis war sogar noch etwas besser als 2008 und beläuft sich auf € 10,7 Millionen. Dies ist unter anderem auch auf die Inbetriebnahme der dritten Linie des Abfallkraftwerks zurückzuführen.
In der Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, den Gewinn den allgemeinen Rücklagen zuzuführen. Den Gesellschaftern wird ein Betrag in Höhe von nahezu € 9,1 Millionen an Dividende ausgezahlt, welcher auch als Beitrag zur Finanzierung des von der Region durchgeführten Programms "Agenda van Twente" dient.
Auch für 2010 erwartet Twence einen rückgängigen Abfallmarkt und unter Druck stehende Preise. Die Senkung der Strompreise, u.a. infolge der Wirtschaftskrise, wirkt sich ebenfalls in hohem Maße auf die Einkünfte aus. Nichtsdestotrotz erwartet Twence auch für dieses Jahr, weiterhin schwarze Zahlen schreiben zu können.
Im Jahr 2009 verarbeitete Twence an den Standorten Boeldershoek und Elhorst-Vloedbelt mehr als 830.000 Tonnen Abfall. Mehr als 90% davon wurden in Rohstoffe, Baustoffe sowie Energie umgewandelt. Auch dank der Inbetriebnahme der dritten Verbrennungslinie stieg die Energieerzeugung auf 422 GWh.
2009 wurde mit dem Bau einer Wärmetransportleitung zum Wärmekraftwerk von Essent in Enschede für die städtische Fernwärme begonnen. Auch wurden Vorbereitungen zur Realisierung einer Dampfleitung zu AkzoNobel in Hengelo getroffen, welches den Dampf zum Eindampfen von Sole verwendet. Beide Projekte werden im Laufe des Jahres 2010 fertig gestellt, so dass in der zweiten Jahreshälfte auch Energie in Form von Wärme und Dampf geliefert werden kann. Damit stellt die Energieerzeugung einen immer größeren Teil des Gesamtumsatzes von Twence dar.
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