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Erster Pfahl für dritte Verbrennungslinie

V.l.n.r.: Twence-Geschäftsführer Ir. Jan T. Rooijakkers, BAM Civiel-Geschäftsführer C.A. van ’t Hoog, Beigeordneter der Gemeinde H. Kok und Bürgermeister P.E.J. den Oudsten im Konfettiregen vor der antiken Ramme nach getaner schwerer Arbeit (Foto Arthur Riet).
 
14 Dezember 2006

Bürgermeister P.E.J. den Oudsten von Enschede, Vorsitzender der Regio Twente, und Beigeordneter der Gemeinde Hengelo H. Kok, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Regio Twente, haben am Donnerstag, den 14. Dezember offiziell den ersten Pfahl für den Bau der dritten Linie der Abfallverbrennungsanlage von Twence B.V. in Hengelo in den Boden gerammt.

Die dritte Verbrennungslinie bekommt eine Kapazität von 220.000 Tonnen

(Gewerbe-)abfällen pro Jahr, die in Energie, und zwar sowohl Wärme als auch Strom, umgewandelt werden. Wenn die Anlage Mitte 2008 ihren Betrieb aufgenommen haben wird, kann sie pro Jahr 180.000 MWhth Wärme sowie 135.000 MWhe Strom liefern.

Die Inbetriebnahme der dritten Linie ist für Mitte 2008 geplant. Die Wärme wird unter anderem an das Gebiet Hart van Zuid, ein Umstrukturierungsprojekt der Gemeinde Hengelo, geliefert. Mit einer Fläche von 50 Hektar handelt es sich dabei um einen der größten innerstädtischen Umstrukturierungsstandorte in den Niederlanden.

Für den Bau dieser dritten Linie wurde ein internationales Team gebildet, das sich aus den folgenden beteiligten führenden Unternehmen zusammensetzt:
Martin GmbH aus München für den Kessel und den Verbrennungsrost
LAB France aus Lyon für die Rauchgasreinigung
Franco Tosi aus Legnato (Italien) für die Turbinentechnik
Das niederländische Imtech zusammen mit Siemens für die Mess- und Regeltechnik und BAM Civiel für den zivilen Teil, dem Bau.