Solarstrom aus dem grünen Herzen von Overijssel

Der Twence-Solarpark produziert Solarstrom, der über den Stromversorger Qurrent abgenommen werden kann. Twence ist der größte Erzeuger grüner Energie in der Provinz Overijssel. Abgesehen von nachhaltigen Energiequellen, Dampf und Wärme, produziert Twence auch Solarstrom. Wir sind davon überzeugt, dass Energie aus erneuerbaren Quellen die Energie der Zukunft ist. Deshalb haben wir jetzt einen Solarpark für 400 Haushalte gebaut; jedoch wollen wir 2020 Solarstrom für 10.000 Haushalte produzieren.

Strom wählt den Weg des geringsten Widerstands. Wenn Sie in der Provinz Twente wohnen, ist die Chance groß, dass Ihnen Solarstrom von Twence ins Haus geliefert wird.

Qurrent
Der zu 100 % grüne Strom wird von Twence produziert und von Qurrent geliefert. Qurrent ist eine Energiegenossenschaft, die ausschließlich grüne Energie liefert und Unterstützung bei der Energieeinsparung leisten kann. Für Qurrent steht nicht der maximale Gewinn im Vordergrund, daher wird die grüne Energie zum Einkaufspreis geliefert, was viel ausmacht. Außerdem wird ein Teil Ihres Monatsbeitrags für die Wartung und weitere Entwicklung des Solarparks aufgewendet.

Realisierung des ersten Solarparks in Twente
Twence hat innerhalb des eigenen Geländes auf der Grenze zwischen Enschede und Hengelo den vier Hektar großen Solarpark Tienbunderweg gebaut.
Im März 2016 hatte uns die Provinz die Gesamtgenehmigung für diese neue Aktivität erteilt. Ende Juni erhielten wir die Nachricht, dass die beantragte SDE+-Subvention für nachhaltige Energieerzeugung (Stimuleringsregeling Duurzame Energieproductie) für die erste Phase des Solarparks bewilligt wurde. Anschließend konnte das Ausschreibungsverfahren für die Realisierung des Solarparks in Gang gesetzt werden. Der Zuschlag ging an SolarCentury aus Helmond, ein Unternehmen, das weltweit Solarparks anlegt.
Innerhalb von zwei Monaten wurden 4.720 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1,3 MW installiert.
Die ca. 1,65 x 1 m großen Module wurden nach Süden ausgerichtet installiert, wobei jeweils zwei Module übereinander und mehrere Module in Reihen nebeneinander angeordnet wurden. Der höchste Punkt der Module liegt ca. 2,4 m, der niedrigste 1,20 m über der Geländeoberfläche. Das bietet die Möglichkeit, das Gelände durch natürliche Beweidung – beispielsweise durch Schafe – unterhalten zu lassen.

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Mehr Sonne für Twente

Wir wollen unsere nachhaltige Energieerzeugung durch weitere Solarparks erweitern. Für zwei andere Grundstücke, die sich für die Entwicklung von Solarparks eignen, untersuchen wir derzeit die Möglichkeiten und die Durchführbarkeit.

Der erste Standort, der für die Entwicklung als Solarpark in Frage kommt, liegt an der A35, im Gebiet Boeldershoek-West, am Rande der Gemeinde Enschede. Dieses Gelände hat die Größe von ungefähr 34 Fußballplätzen und bietet damit Platz für die Produktion von Solarenergie für etwa 4.500 Haushalte.

 Bei dem zweiten Standort handelt es sich um die ehemalige Deponie ’t Rikkerink. Diese wird in den nächsten Jahren mit einer Deckschicht versehen, die zur Installation von Solarmodulen geeignet ist.

 Wenn alles planmäßig verläuft, liefern die Parks (Solarpark Tienbunderweg eingeschlossen) im Jahr 2020 zusammen Energie für fast 10.000 Haushalte. 

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Abdichtung ’t Rikkerink

Twence bereitet ein Projekt zur Abdichtung der Oberseite der alten Deponie ’t Rikkerink vor. Damit will Twence dafür sorgen, dass das verunreinigte Grundwasser, das sich unter der Deponie befindet, nicht durch Regenwasser, das durch den deponierten Abfall sickert, immer wieder neu verschmutzt wird. Dadurch kann sich die Verunreinigung auf Dauer abbauen. Die Abdeckschicht wird so angebracht, dass in der Zukunft auf einfache Weise Solarmodule darauf installiert werden können. Die Möglichkeiten für den Bau eines Solarparks werden von uns untersucht.

Unter der Deponie befindet sich ein verunreinigter Grundwasserkörper. Dieses Grundwasser wird durch Regenwasser, das durch den deponierten Abfall sickert, immer weiter verschmutzt. Das insbesondere durch Salze verschmutzte Wasser fließt vom Grundwasserkörper aus über Bäche und Kanäle ab. Obwohl die Verunreinigung weder Mensch noch Tier gefährdet, soll sie auf Dauer beseitigt werden.

Diese Sanierung kann durch Abdichtung der Oberseite der Deponie mit einer festen, betonartigen Schicht bewerkstelligt werden. Zugleich ermöglicht es ein derartiges Fundament, relativ einfach Solarmodule zu installieren. Twence beabsichtigt, zur Abdeckung sekundäre Baustoffe zu verwenden, d. h. Baustoffe aus Recyclingmaterial. Auf diese Weise arbeitet Twence in Absprache mit Anwohnern, der Gemeinde, dem  Wasserverband und der Provinz an einer Lösung, die in jeder Hinsicht nachhaltig ist.

Bei der Gründung von Twence haben die Gemeinden aus der Region Twente die Verwaltung der ehemaligen Deponie ’t Rikkerink an Twence übertragen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.

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