Was wir tun
Abfallsortierung

 

Wenn ein Fahrer eine Ladung Abfall zur Abfallsortierungsanlage (TAS) bringt, schüttet er diesen auf einen flachen Betonboden. Ein Mitarbeiter der TAS kontrolliert das Material auf seine Verarbeitbarkeit hin.

Mit einem mobilen Kran entfernen die TAS-Mitarbeiter die (sehr) groben Teile und direkt wieder verwertbaren Materialien aus dem Abfall. Das wieder verwertbare Material und die (sehr) groben Teile werden in Container geladen und der Lagerung/ Endbestimmung zugeführt.

Ein Lader oder Kran schüttet das übrig gebliebene Material auf ein Bunkerband, das das Material zur Sortiertrommel transportiert.

Sortiertrommel
Die Sortiertrommel ist eine der wichtigsten Komponenten der Sortieranlage. Diese Trommel ist mit einem Siebdeck ausgestattet, um ein Verklemmen großer Holz- und Metallteile in der Anlage zu vermeiden. Nur die kleinen, verarbeitbaren Teile bis zu einer Länge von einem halben Meter fallen durch das Sieb. Die geschlossene Rückwand fängt die längeren Teile auf und schleudert diese zurück in die Trommel. Dies sorgt für einen besseren Transport auf den Bändern und begrenzt die Anzahl der Betriebsstörungen.

Hat der Abfall die Sortiertrommel passiert, durchläuft er die automatische Sortierlinie.

Mit Hilfe von Magneten werden in der automatischen Sortierlinie Eisen und Blech aus dem Abfall entfernt. Windsichter (eine Art Ventilator) blasen leichtes Material, wie beispielsweise Plastik, aus dem Abfall.

Sortierkabine
Hat der Abfall alle Siebe, Magnete und Windsichter der automatischen Sortierung passiert, kommt das, was übrig geblieben ist, in die Sortierkabine. Hier findet eine manuelle ‘Nachsortierung’ der übrig gebliebenen Materialien statt. Dabei handelt es sich um Holz, Metalle, Schutt, Gips, Papier/Pappe, Folie und harte Kunststoffe. Für jedes dieser Materialien steht ein separater Schüttschacht zur Verfügung.